Von kleinen Schritten und „Haftelesmachern“

Ich habe Waden aus Beton. Am Samstagabend bin ich aus dem Allgäu zurückgekehrt, mit eben jenen Waden. Als ich losfuhr, waren sie noch völlig normal gewesen. 😉

Eine Woche zuvor trug sich meine Abreise zu. Ich hatte mich – weise Voraussicht – vom Auftragsdienst per Telefon wecken lassen, zusätzlich zum Handywecker, den ich gern mal überhöre; daher die Auftragsdienst-Maßnahme. Man weiß ja nie, und mein Zug sollte diese Stadt um Punkt 7:15 h verlassen (und tat es auch – und das mit mir an Bord 😉 ).

Pünktlich um 4:30 h klingelte mein Handy los, dessen Klingelton ich sicherheitshalber noch etwas lauter gestellt hatte – man weiß ja nie, siehe oben -, und eine Computerstimme teilte mir mit, dass es halb 5 sei und ich zu dieser unchristlichen Zeit an einem Samstag geweckt werden wolle – so ähnlich jedenfalls. Ich sprang aus dem Bett, ja, wirklich, denn ich freute mich derart, mal hier wegzukommen, dass ich meine morgendliche Schnarchnasigkeit glatt vernachlässigte. Im Bad machte ich mich fertig, zog mich an, warf letzte Dinge in meinen großen blauen Trolley, tat noch dies und das, und gegen 5:45 h war ich fast fertig. Aber es fallen einem ja noch -zig andere Sachen ein, und so war es kurz nach 6, als ich wirklich soweit war. Einen prüfenden Blick aus dem Esszimmerfenster in die Dunkelheit werfend, sah ich, dass es in Strömen regnete. Also nicht mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof – ein Taxi musste her. Mühsam schleppte ich den Trolley die Treppen aus dem ersten Stock hinunter, und das in Wanderschuhen und Winterjacke, denn in Oberstdorf sollte es ja ziemlich kalt sein, und Winterjacke und Wanderschuhe nehmen im Koffer so viel Platz weg…

Der Taxifahrer war sehr nett und lieferte mich pünktlich am Hauptbahnhof ab. Schnell noch einen Kaffee gekauft, und ab ging es zu Gleis 5. Der Zug war pünktlich, ich nahm meine beiden reservierten Plätze ein. Zwei Plätze aus zweierlei Gründen. Im Zug ist es eng, und in Coronazeiten wollte ich nicht so gern so eng neben jemand Fremdem sitzen, zum zweiten ist mein Trolley groß und sperrig, und selbst wenn er in die Gepäckablage passen würde – was er nicht tut -, würde ich es nicht schaffen, ihn hinauf- und hinunterzuwuchten. Ich saß direkt hinter einem Vierersitzbereich mit Tisch. Der und sein Gegenüber wurden allerdings erst in Düsseldorf besetzt – offenbar von einem munteren gemischten Kegelclub, zumindest einer Abordnung. Ich habe rein gar nichts gegen Kegelclubs, aber diese Abordnung hier war doch ein wenig … nervend. Hatten sie überhaupt Kleider und sonstiges Reisezubehör in ihren Gepäckstücken, fragte ich mich nach etwa einer halben Stunde, in der sie zwei Flaschen Sekt leerten und sofort diverse Bierflaschen hervorholten. Später kamen noch diverse Weinflaschen hinzu, und den allgemein bekannten Spruch: „Kein Bier vor 4“ führten die Frohnaturen ad absurdum. 😉 Sie fuhren wie ich bis Augsburg, wo ich umsteigen musste. Sie stiegen auch um. In denselben Zug wie ich … 😉 Zwar saßen sie in einem anderen Teil des Zuges, aber ich hörte sie bis zu meinem Platz singen. 😉

Gegen halb 5 war ich dann in Ob’rrschtdorrf, wie es dort so schön heißt. Es regnete in Strömen, aber zum Glück war es bis zum Hotel nicht weit. Ein wunderschönes Einzelzimmer hatte ich, frisch renoviert, sehr modern und schön. Wie ein Mini-Apartment wirkte es, was mir gefiel.

Meine Schwester und mein Schwager, der ein echter Allgäuer ist, waren noch nicht da, riefen mich aber an und sagten, sie würden sofort nach dem Einchecken ins Restaurant zum Abendessen gehen, wo wir uns dann trafen und zu Abend aßen. Da wir alle schlagskaputt waren, war der Abend dann kurz, aber am nächsten Tag ging es gleich los – in Wanderschuhen und mit viel Verve zogen Stephie und ich los. 😉

Nun ist es im Allgäu – anders als in Norddeutschland – nicht durchgängig flach, ganz im Gegenteil, und bei dieser allerersten Wanderung stellte ich, Raucherin und ziemlich aus der Übung, was Wandern anbelangt, fest, dass Steigungen recht fordernd seien, und mir stellte sich die berühmte „Was soll nur werden“-Frage. 😉 Aber ich hielt durch – es wäre ja lächerlich, zu schwächeln!

Am nächsten Tag machten Schwester, Schwager und ich eine Wanderung mit einem echten Bergwanderführer und anderen wagemutigen Hotelgäschten, ääh, -gästen, mit. Zur Heini-Klopfer-Skiflugschanze ging es. Wir fuhren mit dem Aufzug hinauf, und außer meinem Schwager und mir schafften es alle, noch ein paar Meter weiter bis ganz nach oben auf die Schanze zu gelangen. Helge und ich beschlossen bei etwa drei Vierteln, es sei wahrlich hoch genug, wenn nicht schon zu hoch für Menschen, die zwar gern fliegen, aber ansonsten großer Höhe eher skeptisch gegenüberstehen, um es euphemistisch auszudrücken. Ich fand es von meinem Standort schon sehr, sehr hoch, als ich auf die Schanze starrte, die ziemlich steil hinunterführte. Ganz, ganz weit unten sah ich den Auslauf, der winzig klein erschien – bewunderungswürdig, wer da so knapp bremsen kann. Mir ohnehin ein Rätsel, wie man sich so eine Schanze hinunterstürzen kann! 😉 Dennoch versuchte ich, die paar Stufen bis ganz nach oben hinaufzusteigen, aber dann sah ich nach unten: unmöglich. Und so drehte ich um und prallte mit dem Bergwanderführer zusammen, der seinerseits hinaufsteigen wollte. Er sagte: „Mädle, was isch? Kei Angscht! Isch dir zu hoch, gell?“ – „Ja!“ – „Kei Angscht, ich helf dir!“ – „Nee, danke, isch, ääh, ist schon gut. Ich kenne meine Grenzen. Ich gehe lieber wieder hinein und warte da auf euch.“ – „Na gut, aber mit mir muscht kei Angscht habe.“ Das sah ich zwar ein, aber ich wartete dann doch lieber mit Helge auf diejenigen, die keine Höhenangscht hatten. Darunter natürlich auch Stephie, die begeischtert erzählte, ganz oben gebe es sogar partiell Glasboden, so dass man bis ganz nach unten schauen könne. Und auch die Brüstung sei transparent – ganz toll! Nein, danke! 😉

Stephie, Helge und ich fuhren dann mit dem Schrägaufzug wieder hinunter, und als dann auch der Bergwanderführer wieder nach unten kam, kam er direkt auf mich zu, machte Anstalten, mich in den Arm zu nehmen, bis ihm Corona wieder einfiel, und dann meinte er: „Ach, Mädle, schad, dass du ned bisch nach obe konntesch – du hättscht auch Spaß g‘habt. Ich hätt auf dich aufpascht wie a Haftelesmacher. Weischt du, was des isch?“ Ich lachte – ja, ich wusste, was der Ausdruck bedeutet, den ich lange nicht gehört hatte, und ich fand es total nett und sagte: „Das glaube ich! Aber ihr hättet sehr viel mehr Spaß g’habt, wenn ihr gesehen hättet, wie ich mich kreidebleich und mit geschlossenen Augen am Geländer fescht-, ääh, festgekrallt hätte.“ Der Haftelesmacher bzw. Bergwanderführer lachte sich scheckig.

Danach wanderten wir mit der ganzen Gruppe noch in harmlosem Gelände, tranken alle ein Haferl Kaffee – und dann war ich froh, als ich unter der Dusche in meinem Hotelzimmer stand.

Am nächsten Tag wanderten Stephie und ich allein los – wir wollten zur Fellhornbahn und damit auf den Fellhorngipfel. Schade war, dass der von uns ausgewählte, moderat wirkende Wanderweg gesperrt war. Der andere Weg ging über eine lange Strecke steil bergauf, und ich schwöre, ich fühlte mich bisweilen, als wäre ich dem Tode nahe. 😉 Und ich schien jede einzelne Zigarette zu spüren, die ich je geraucht hatte. Was pfiff denn da so? Murmeltiere? Tränenumflorten Blickes – ich war fertig mit der Welt, obwohl die krasse Steigung noch weiterging – blickte ich in die schöne Landschaft. Kein einziges Murmeltier zu sehen. Da wurde mir klar, dass das Pfeifen offenbar aus meinen sogenannten unteren Atemwegen kam … ☹ Mit flatternder Lunge kam ich schließlich am Ende der Steigung an – ab da ging es eben weiter, und zur Belohnung lagen auch zwei Bauernhöfe am Ende des Horroraufstiegs. Alberne Geräusche absondernde Hühner in einem Pferch, dahinter eine Kuhweide. Eine der – im Allgäu etwas kleineren, aber sehr hübschen und selbstbewussten – Kühe graste direkt am Zaun, und Stephie ging neben dem Zaun in die Knie und machte ein Selfie von sich und der Kuh (typisch Touri – als würden wir keine Kühe kennen! 😉 ). Sie wollte dann direkt noch ein zweites machen und achtete nicht so recht auf die reizende Rinderdame, doch ich sah, wie das freundliche Tier blitzschnell seinen Kopf über die Einfriedung streckte, das Maul öffnete, eine beeindruckende Zunge ausrollte und meiner Schwester seitlich sehr liebevoll übers Gesicht leckte und sie ebenso liebevoll noch einmal anstupste! 😉 Ich liebe Tiere sehr, auch Kühe, aber: Wer je in einem Kuhstall war, der weiß, wie Kühe riechen. 😉 (Meine Mutter hat mich vor -zig Jahren – ich war noch ein Kind – in Franken nach einem Besuch in einem Kuhstall nur höchst ungern in ihr Auto gelassen: Ich hatte ein Kälbchen gestreichelt, dessen Mutter es vorher wohl voller Hingabe abgeschleckt hatte … Sie ließ mich zwar ins Auto, aber erst, nachdem ich mir die Hände und sogar die Unterarme gründlichst mit Seife geschrubbt hatte – und selbst danach fuhren wir mit geöffneten Fenstern. Ich vermute ja, der etwas strenge Geruch hänge mit dem ulkigen Verdauungssystem von Rindern zusammen. 😉 )

Stephie lachte jedoch, und auch die Kuh schien zu grinsen, als wollte sie sagen: „Gell, ihr Touri-Tussis – damit habt ihr ned g‘rrechned!“ Ein sehr freundliches Tier mit Wimpern, die fast so lang wie mein Unterarm waren – leiser Neid kam in mir auf. Und erst diese Augen!

Mit der Fellhornbahn fuhren wir bis zum Gipfel des Fellhorns, wo sehr viel Schnee lag und es arschkalt war. Ich machte einige Fotos, aber es lag nicht nur Schnee, sondern war auch noch neblig – die Sicht war suboptimal. Wir fuhren wieder hinunter und tranken unten Kaffee. Und während meine Schwester zu Fuß zurück nach Ob’rrschtdorrf wanderte, nahm ich den Bus. Nach längerer Wanderabstinenz muss man ja nicht gleich komplett übertreiben.

Und obwohl meine Füße wie bezahlt wehtaten, bin ich am nächsten Tag mit Schwester und Schwager bis zur Breitachklamm, durch die Breitachklamm hindurch und dann bis Ob’rrschtdorrf zurückgewandert. Sehr viele heftige Steigungen. Es ist manchmal gut, bis an seine Grenzen zu gehen. Man wird gleich viel demütiger und dankbar, dass man noch am Leben ist. Und: Alle anderen Probleme werden mindestens zweitrangig, wenn man japsend an einer steilen Steigung innehalten muss, sich umsieht und denkt: „Okay, das hier dürfte bis auf Weiteres dein künftiger Lebensmittelpunkt sein, denn weiter schaffst du es nicht. Schickt mir die Post bitte hierher nach.“ 😉 Wie ihr seht, habe ich es aber trotzdem geschafft – es gibt Momente im Leben, da muss man einfach nur mechanisch weitermachen bzw. -gehen. 😉 Und inzwischen weiß ich auch, dass ich mir einen halben Liter Radler in nur drei Schlucken einverleiben kann, ohne mich zu übergeben. Wer hätte das erwartet? 😉

Und nachdem ich danach die Nase noch immer nicht voll hatte, habe ich mitsamt Schwester und anderen Interessenten am nächsten Tag noch eine Wanderung mit unserem bereits an der Skiflugschanze getesteten Bergwanderführer Freddy mitgemacht: Auf die Buchrainer Alpe sollte es gehen, wo wir lernen sollten, wie echter Allgäuer Bergkäse auf traditionelle Art hergestellt werde. Als „leicht“ war diese Wanderung angepriesen worden. Na, also!

Hätte ich geahnt, dass wir kilometerweit mit Steigungen zu ringen, nach dem Besuch auf der Alpe einen halsbrecherischen, schmalen Weg mit Geröll und vielen Baumwurzeln zu überwinden haben würden, neben dem es gleich links hunderte von Metern steil bergab geht, und das ohne Halteseile, wäre ich nicht mitgegangen. Da ich aber ahnungslos war, trat ich diesen „leichten“ Weg an und war schon froh, als wir die Alpe erreicht hatten. Gleich ein Käsbrrood bestellt, dazu einen halben Liter Radler – im Nu weg! -, dann die Sennhütte mitsamt Käse-Kupferkessel besichtigt, die kleinste bzw. jüngste Sennerin im gesamten Allgäu kennengelernt (die total süße, etwa dreijährige Tochter der Sennerin, die sehr aufgeschlossen war und einen Narren speziell an mir gefressen zu haben schien) – und schon ging es weiter. Inzwischen hatte ich erfahren, dass Freddy, der sehr gelassene Allgäuer Bergwanderführer, 82 Jahre alt war – unglaublich, wirkte viel jünger, und ich sollte wohl mehr wandern, wenn das solche Auswirkungen hat. 😉

Wir schlappten unseres Weges – bis wir an diesen schmalen, geröll- und baumwurzelhaltigen Weg kamen, der auch noch anstieg, während linksseitig ein mehrere hundert Meter hinabführender steiler Hang ohne jedwede Sicherung bestand. Da überkam mich doch leise Panik – wie sollte ich den so untrainiert je schaffen? Ich konnte nicht einmal nach links sehen, ohne dass mir schlecht wurde!

Zum Glück war meine Schwester dabei – sonst würde ich sicherlich heute auf diesem Weg kauern, heulend und zähneklappernd, weil ich nicht aufrecht weiterkäme. 😉 Sie ging voraus, fasste meine Hand und meinte: „Nicht hinuntersehen, einfach mitkommen. Achte aber auf den Weg vor dir.“ Ja, das war mir auch klar, denn da waren beeindruckende Baumwurzeln, über die man ohne die nötige Aufmerksamkeit hervorragend gestolpert und geflogen wäre. Ohne Stephie hätte ich diesen blöden, schmalen und hochgelegenen Weg sicherlich nicht in diesem Tempo geschafft. Zumindest nicht aufrecht und auf zwei Füßen. Höchstens kriechend und auf dem Bauch. 😉 Man wird sich in dieser wunderschönen, bisweilen steilen, Landschaft wieder bewusst, wie schön es ist, am Leben zu sein. Nicht unbedingt aus dem Grund, dass die Landschaft so schön und beeindruckend ist, sondern vor allem aus dem Grunde heraus, dass man diese besonders beeindruckenden Landschaftsteile erfolgreich überwunden und unverletzt hinter sich gelassen hat und nie wieder sehen muss. Zumindest nicht von vorn. 😉

Mit weichen Knien schaffte ich auch den Abstieg, und die meisten der Gruppe fuhren mit dem Bus von Birgsau wieder nach Oberstdorf – es gab noch einen bezaubernden Ehekrach zwischen Anke und Horst im Bus, die aber vor uns ausstiegen. Zum Schluss blieben nur noch Freddy, Stephie und ich von der Gruppe übrig und stiegen schließlich an der Ludwigstraße aus. Und da sagte Freddy: „Ihr beiden waarrd cool – euch hat auch der Tobelweg nix ausg‘machd!“ (Der Tobelweg: der geröll- und baumwurzelhaltige schmale Weg, auf dem ich annähernd Todesangst gehabt hatte …) Ich sah Freddy genau an: Meinte er das ironisch? Nee! Er war offenbar der Ansicht, dass ich das wirklich cool hinter mich gebracht hätte, während der Angstschweiß in meinem Dessous gerade verdunstete. Und da meinte er auch schon zu mir: „Dich fand ich besonders cool: Der Weg isch dir nicht leichtg‘falle – aber du hascht ihn g’schafft. Hut ab!“ – „Ja!“ rief ich, froh, noch am Leben zu sein, statt in Einzelteilen und zerschellt am Fuße des Horrorabhangs zu liegen, und ich strahlte über sämtliche Backen. Ich war wirklich froh darüber, wieder in Oberstdorf zu sein, diesem Ort, dessen Namen ich immer mit militärischen Dienstgraden in Verbindung gebracht hatte. (Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich erst jetzt gelernt habe, dass der Ort so heißt, weil er „das oberste Dorf“ ist, das am höchsten von anderen Dörfern gelegene. Hätte eigentlich schon vorher klar sein müssen: Bayern sind keine Preußen und damit nicht derart militärisch orientiert. 😉 )

Von Freddy habe ich auf alle Fälle gelernt, dass kleine Schritte am Hang das einzig Wahre seien. Nicht mit großen Schritten losrennen – da bricht man auf der Hälfte des Weges zusammen. Er sagte uns schon bei der ersten Wanderung, dass man immer im ganz eigenen Tempo gehen müsse und lieber mit mehr und kleineren Schritten – so käme man ans Ziel. Es bezog sich zwar primär aufs Wandern, aber ich bin mir sicher, an einen echten Allgäuer Philosophen geraten zu sein. 😊

Am Freitag bin ich wie ferngesteuert erst gewandert und dann in den Ort gegangen: Seither besitze ich ein echtes Trachten-Oberteil. Nicht ganz so furchtbar „trachtig“, man kann es auch hier tragen, aber schön. Ein Mitbringsel für meine Eltern und weitere „Reminiszenzen“ gekauft – nein, keine Zier-Kuhglocken! So etwas kommt mir nicht ins Haus.

Am Samstag dann wieder abgefahren, aber es fiel schwer. Ich wäre am liebsten dort geblieben. Und heute früh, als ich hier mitten im Ruhrgebiet zur Arbeit fuhr, musste ich erst innehalten: Fast hätte ich automatisch meine Wanderschuhe angezogen. Das sollte ich allerdings hier im Flachland auch machen – nicht, dass meine Betonwaden ihre Spannung verlieren! 😊

Das Allgäu hat mich ganz gewiss nicht zum letzten Mal gesehen – am liebsten würde ich hinziehen. 😊