Haufenweise tolle Termine …

Inzwischen ist meine Erkältung erheblich besser geworden – oder heißt das dann schlechter? Also, aus Sicht der Erkältung, natürlich. Der geht es jetzt nämlich schlechter als noch gestern und vorgestern. Noch wehrt sie sich, aber ich bin sicher, sie wird bald aufgeben. Schließlich beginnt ja morgen wieder eine wundervolle Arbeitswoche … Und da kann ich doch nicht fehlen! 😉

Allerdings sind die kommenden zwei Wochen gespickt mit tollen Arbeitsterminen und auch mehreren Arztterminen. Und natürlich meinem Termin mit Monty zum Reifenwechsel. Der wird besonders unangenehm, da teuer. 😉

Morgen ist ein Termin nach dem anderen, und am besten fahre ich schon ganz früh hin. Dazu kommt eine neue Kollegin, die zwar von Daniela eingearbeitet wird, da sie mit ihr das Büro teilen wird, aber sicherlich werde auch ich einiges damit zu tun haben. Bin schon sehr gespannt.

Am späten Nachmittag dann noch ein Termin beim Orthopäden. Mein Arm macht noch immer Zicken, ist zwar besser, aber ich befürchte fast, dieser blöde Tennisellbogen gehört fortan zu mir wie all meine anderen unbeschreiblich wunderbaren Eigenarten. 😉 Ich fürchte nur, der Arzt wird morgen wieder mit einer Spritze drohen – mit einer erschreckend langen Kanüle … Dabei will ich eigentlich nur hin, um mir eine spezielle Bandage verschreiben zu lassen, die man nur bei Belastung tragen muss. Kostet schlappe 77,- €, wenn man sie ohne Rezept zu kaufen gedenkt. Mit Rezept 7,- €, und ihr könnt euch sicher vorstellen, dass dieser Unterschied mich sehr schnell überzeugt hat, einen Termin beim Arzt zu machen. Sicherlich werde ich wieder geröntgt, denn ich werde dort immer geröntgt. Egal – Hauptsache, er verschreibt mir diese blöde Hightech-Bandage.

Der Mittwoch ist bei der Arbeit ohnehin immer „besonders“, und am Donnerstag ist diese tolle Tagung, die ich organisiert habe. Hoffentlich klappt alles, und niemand beschwert sich über das Buffet …

Am Freitag, der ja eigentlich eher ein Wochenend-Einläut-Tag ist oder sein sollte, passieren in der letzten Zeit immer die dollsten Sachen. Mir egal, denn ich muss um 16 Uhr Monty zum Reifenwechsel abliefern und entsprechend früh gehen.

Und dann – Wochenende … Wunderbar.

Und am Montag drauf habe ich frei. Aber kein Grund zur Freude, denn da muss ich schon früh zum Arzt, zu einer Behandlung, die ich noch nie mitgemacht habe, denn es wird gelasert. Unter meinem linken Auge … Eine medizinisch eigentlich nicht notwendige Maßnahme, aber ich hasse erweiterte Äderchen, und das Ding unter dem Auge ist mir schon lange ein Dorn in eben diesem. Auf meine Frage, ob das wehtue, sagte man mir strahlend: „Das hält man aus.“ Ich bin eigentlich nicht ängstlich, aber die Aussage: „Das hält man aus“ auf meine Frage, ob es wehtue, gab mir zu denken. Man hält so vieles aus, und trotzdem ist es echt Scheiße … 😉 Wurzelbehandlungen hält man auch aus, tun aber trotzdem elendig weh. Bisher habe ich auch jeden Migräneanfall ausgehalten, aber wie – das ist hier die Frage. Blinddarm-OP als Dreijährige – ausgehalten. Obwohl ich mich noch heute an die Wundschmerzen erinnere …

Auch die Aussage: „Das tut gar nicht weh“ oder „Das piekst nur ein bisschen“, während man gerade eine Kanüle in den Arm gerammt bekommt, bei der man sich fragt, ob diese vom auf Groß- und Zootiere, hier: Elefanten, spezialisierten Veterinärmediziner ausgeliehen worden sei, weil die eigenen, kleineren und dünneren ausgegangen sind, straft den solcherart sprechenden Arzt nicht selten Lügen. Zum Glück aber kenne ich fast nur Ärzte, die sich da realistisch äußern. So zum Beispiel einen Radiologen und Nuklearmediziner in einem der hiesigen Krankenhäuser, bei dem ich mal in den MRT musste, mich in engen Räumen jedoch stets sehr unwohl fühle – um es mal so zu sagen. 😉 Man versprach mir eine Sedierung mit Diazepam, vulgo: Valium. Und damit es sofort wirke, injizierte man es mir intravenös in den Arm. Als dieser Vorgang schon im Schwange war, meinte der Radiologe sachlich-unfreundlich: „Frau B., es wird Ihnen gleich höllenmäßig schlecht werden – das liegt am Diazepam. Aber keine Sorge – das geht ganz schnell vorbei!“ Kaum hatte er dies ausgesprochen, wurde mir speiübel. So schlecht war mir, glaube ich, im ganzen bisherigen Leben nicht gewesen, und ich packte eine der Helferinnen am Arm und röchelte: „Einen Eimer, schnell!“ Als sie sich nach einem entsprechenden Gefäß umsah, war der Anfall vorbei. Und dann war alles gaaanz easy … Das Zeug wirkte so toll, dass ich fast enttäuscht war, als die Untersuchung vorbei war und man mich aus dem MRT fuhr. So gemütlich war es darin gewesen – von mir aus hätte es noch stundenlang so weitergehen können. Und für den Rest des Tages hatte ich ein überirdisches Lächeln im Gesicht, lächelte sogar meinen Nachbarn Ratzentaler an, der sämtliche Bewohner meines damaligen Hauses schikanierte, und wünschte ihm einen schönen Tag. Das machte ich sonst nie. Dafür nimmt man doch gerne eine knappe Minute Übelkeit auf sich. 😉

Nun ja. Sicherlich ist das Lasern auch halb so wild. Ich teste das jetzt einfach mal, und vielleicht lasse ich mir danach ein Tattoo machen. Wollte ich schon lange, hatte nur immer im Hinterkopp: „Und wenn Du dann mal total schlaffe Haut hast, wenn du älter bist, sieht das aus wie Krampfadern oder Schlimmeres.“ Zur Not kann man es ja wieder weglasern lassen. Und das Lasern teste ich jetzt schon mal. 😉

Tätowieren soll ja auch auszuhalten sein, wie mir -zig Leute sagten … Da ist sicher was dran! 😉

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