Hurra! Endlich mal Referrer-Spam!

Nein, ich bin nicht verrückt geworden – jedenfalls nicht verrückter als zuvor -, und ich freue mich auch nicht über Referrer-Spam. Ich drücke mangelnde Begeisterung nur manchmal durch Ironie aus. Das gehört zu mir wie das Amen in die Kirche.

Gestern hatte ich gerade einen Eintrag gepostet, und es stellten sich auch gleich ein paar Leser ein, über die ich mich, wie üblich, sehr freute. Dann verließ ich meinen PC für eine Weile.

Als ich zurückkehrte und die Seite aktualisierte, gab es ein paar Seitenaufrufe mehr. Mehr, als ich an einem Feiertag erwartet hatte. Merkwürdigerweise aus Slowenien und den Vereinigten Staaten. Nun ja, das passiert schon einmal, dass ich in meiner Statistik Aufrufe aus Ländern entdecke, bei denen mir eher merkwürdig erscheint, dass da jemand bewusst meine Seite anklickt, um sich diese wirklich anzusehen. Länder, in denen Deutsch nicht unbedingt zu den gängigen Verkehrssprachen zählt. (Gut, manche Menschen verschleiern ihre Identität auch auf diese Weise, das ist mir bewusst.) Ich hatte sogar schon die Europäische Union in meiner Liste – ziemlich schräg. Da es aber nur zwei, drei Klicks waren, fand ich das Ganze noch durchaus akzeptabel. 😉

Doch dann explodierte mein Blog! Ratz-fatz hatte ich zehn Aufrufe aus Slowenien, acht aus den USA. Und dann 20 bzw. 15. Und dann ging es so weiter …

„Ach, du Scheiße! Referrer-Spam!“ dachte ich. Ich hatte schon öfter davon gehört, war bis dato aber selber nicht befallen gewesen – zumindest nicht in diesem Maße. Lästig sei dies, hatte es geheißen. O ja, das kann ich bestätigen. Es erfreut einen keineswegs, auf diese Weise die Aufrufzahlen in die Höhe schnellen zu sehen. Und die Zahl der – vermeintlichen – Besucher.

Genervt konnte ich zusehen, wie in der Statistik der Balken für den gestrigen Tag sprungartig wuchs. Bei 96 – vermeintlichen – Besuchern hörte der Spuk schließlich auf. Ich atmete auf. Zwischenzeitlich hatte ich das Netz durchforstet, wie man sich davor schützen könne, denn ich hätte schon gern eine zumindest in Ansätzen realistische Statistik. Ich hoffe, so etwas wie gestern kommt jetzt nicht mehr in dem Maße vor … 😉 Denn auf diese Weise macht das Bloggen nicht ganz so viel Spaß.

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